PAYSAGE intime 2011
Performance












Kunstmuseum Luzern, Jahresausstellung Zentralschweizer Kunstszenen
“paysage intime” thematisiert eine Landschaft, die mir seit frühster Kindheit vertraut ist. Diese Landschaft gilt es mit der Performance sicht- und erfahrbar zu machen, sie zu befragen und zu beschwören, das Vertraute genauso wie das Fremdgewordene. “paysage intime” steht für eine subjektive Landschaftswahrnehmung und führt den Arbeitsansatz der letzten Jahre, in denen das Arbeiten im landschaftlichen Aussenraum Grundlage meiner Performances war, im Innenraum weiter. “paysage intime” bezieht sich einerseits auf eine Stilrichtung der Malerei im 19. Jh., andererseits hat sie eine klare Verortung in meiner persönlichen Performancesprache.
“paysage intime” wurde mit dem einmaligen Performancepreis des Kunstmuseums Luzerns ausgezeichnet: “Die Jury des Kunstmuseum Luzerns zeichnet die Performance ‘paysage intime’ für deren komplexen Umgang mit verschiedenen Ausdrucksformen aus. Zur Bewegung, zum Ton, der Sprache und der Zeichnung gesellen sich ein besonderer subtiler Umgang mit dem Raum, sowie der Einbezug des Publikums in die Entwicklung der Aktion. Angela Hausheer vermochte die Vorstellung einer Landschaft, einer Lebensumgebung, ja eines Mentalitätsraumes zu evozieren, und zwar mit einfachsten Mitteln, ganz ohne Illustration oder Plakativität. Sie nutzte gekonnt die Herausforderungen und auch Qualitäten des absolut neutralen Museumsraums und hielt von Beginn bis zum Schluss einen Spannungsbogen aufrecht.”
Peter Fischer, Direktor Kunstmuseum Luzern
Videodokumenation “paysage intime”, 12:31 Min
Interview mit Kunstvermittlerin Susanne Kudorfer, 5:43 Min
Fotos: Simone Fuchs